
Intervalltraining am Engelberg und Sälischlössli



Am Bahnhof Dulliken konnte die Tourenleiterin sechs unternehmungsfreudige Teilnehmer begrüssen. Aufgrund von vor kurzem stattgefundenen Holzerarbeiten auf dem offiziellen Wanderweg, wurde bereits in Dulliken ein kleiner Schlenker eingebaut, bevor das erste steile Wegstück erklommen wurde. Dank dem sportlichen Tempo – die Wanderung stand unter dem Motto „Fitness am Berg“ – wurde der Scheitelpunkt des Engelbergs schon bald erreicht. Aus aktuellem Anlass wurde dort von der Tourenleiterin mit einem zweiter Umweg eine Überraschung eingebaut, was von den Teilnehmern auch bald mit dem Ausruf, dass das Säli aber in der anderen Richtung läge, bemerkt wurde. Als nach einem kurzen Trinkhalt beim schönen Rastplatz Chessel schon bald das Mattentäli erreicht wurde, staunten die Teilnehmer aber nicht schlecht, ob dem Meer von weissen Glöckchen, denn die Märzenbecher waren dort in voller Blüte. Es wurde einstimmig bestätig, dass sich die „falsche Richtung“ sehr gelohnt habe. Auch danach standen verschiedene Frühlingsboten am Wegrand: erste Blausterne, frische Bärlauchblätter, aber auch Blätter des Aronstabes. Danach wurde via Looweiher „Anlauf“ geholt, um die zweite längere Steigung zum Sälischlössli unter die Füsse zu nehmen. Dort stiess die Gruppe auf die gut 600 gemeisterten Höhenmeter Aufstieg an und stieg vor dem Abstieg nach Olten auch noch auf die Aussichtsterrasse des Restaurants hinauf. Da der offizielle Wanderweg wegen Holzerarbeiten gesperrt war, wurde auf den attraktiven aber steilen und zum Teil rutschigen Kretenweg ausgewichen, so dass doch noch die Wanderstöcke aus dem Rucksack geholt wurden. Der Abstieg stimmte die Wandergruppe auf das muntere Treiben in Olten ein, denn die Fasnachtsklänge wurden bis weit hinauf Richtung Sälischlössli getragen.
Bericht und Fotos: Luzia Suda
