
Feierabendwanderung zur Ruine Urgitz





Auf der zweiten Feierabendwanderung der 10. Saison führte der Weg zu Beginn durch die Weingüter von Schinznach Dorf (inklusive einer kleinen Parzelle mit Infotafel nach römischem Vorbild). Bereits im Aufstieg kamen bei der unter dem Motto „Burgen, Schlösser und Ruinen“ stehenden Wanderung so quasi als Präludium die Habsburg, das Schloss Wildegg und im Hintergrund auch das Schloss Lenzburg ins Blickfeld. Bald darauf tauchten die elf Wandernden in den Wald ein, und es wurde darüber gestaunt, in wie kurz Zeit sich das lichte Frühlingsgrün in dieses dichten Laubwerk gewandelt hat. Ob man es nun Fartlek (schwedisch für „Tempospiel“), japanisches Gehen oder Intervalltraining nennen will, wurde zwischendurch ein flottes Marschtempos vorgegeben, so dass die Gespräche etwas abflauten. Auf der Höhe kühlte der Wind die erhitzten Köpfe schnell wieder ab und im Abendlicht wurde die Landschaft im Abendlicht genossen. Als Intermezzo lag uns hier die eindrückliche Ruine Schenkenberg gegenüber. Auf wenig begangenen Wegen wurde in stetem Auf und Ab zum Finale die Ruine Urgiz rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreicht. Die unterwegs angetroffene Schafherde im Licht der sich senkenden Sonne hätte zumindest auf einem Poster fast schon etwas kitschig angemutet. Auch der aufsteigende (fast) Vollmond über dem Homberg hat sich perfekt an das Timing der Wanderung gehalten, so dass der Bus in Densbüren von allen beglückt und zufrieden bestiegen wurde.
